Sextextmania und seine Einwohner

 
Es sollte nun eine lange Einleitung folgen, aufgrund diverser Glühweinexzessen gester Abend (Sorry für diverse Whatsapp Belästigungen
gestern) sparen wir uns das und kommen schnell zum Hauptthema. Sextexten! Jeder macht es, die wenigsten geben es zu. Da meine Kategorisierungen
meistguten Anklang fanden, sitze ich hier nun mit meinem Konterhugo und stelle euch hiermit die mir bisher bekannten Sextexttypen vor.
Wenn ihr Ergänzungen habt, haut die gerne in die Kommentare.

Achtung, Eltern. Es wird explizit.

Der Ultrarealist:
Man kennt das. Es geht los, es fängt an zu knistern im Whatsappfenster und die Neugierde und die Lust siegt und Kopfkino das erst ab
22:00 Uhr gesendet werden darf, erreicht in abgetippter Form die Schreibapp. Nicht so mit dem Ultrarealist. Da müssen erst Ort
„Ich wohne bei meinen Eltern, wo treffen wir uns dann?“ und andere Feinheiten abgestimmt werden „Mit Kondom? Wer bringt die mit?“.
Ein „Egal, ist nicht wichtig jetzt“ ignoriert er gekonnt und bohrt weiter nach Feinheiten, die unsere Lust eher in den Keller beförden
und die Nippel nach innen wachsen lassen.
Der Schüchterne
Er hat Lust, er würde ja gerne, aber wie nur. Er traut sich nicht so wirklich die Dinge beim Namen zu nennen und holt weit aus.
Sehr weit. Wo bei anderen das Sexting bei „Wir sind zusammen auf der Couch“ anfängt, macht man mit ihm erst einen herbstlichen
Waldspaziergang, wärmt sich zu Hause mit einer heißen Schokolade wieder auf und geht dann ins Bett (selbstverständlich angezogen).
Dann dauert es nochmal tausend Zeilen, bis man von ihm dann endlich virtuell aufm Bildschirm von hinten hart durchgevögelt wird.
Der Visualist
Verspielte Wortschöpfungen sollte man bei dem Visualist nicht verlangen. Kaum angefangen ihn anzugeilen, wird man mit Bildern und Videos
bombadiert. Das beste Stück aus allen Blickwinkeln, verschiedene Belichtungen, mit Filter, ohne Filter, vorm Orgasmus, danach, dabei.
An Bildmaterial mangelt es dieser Person gewiss nicht, so strapaziert sie unseren Speicher und unsere Nerven, denn den gleichen
Penis in verschiedenen Positionen zu sehen und das ganze mit Ausdrücken wie „Oh ja Baby“ oder „Ja gleich“ zu garnieren ist nur semigeil. Im Gegenzug
verlang er dan auch von uns Bilder und wenn wir zufäliggerweiße grade rasiert sind und uns durchringen ihm etwas zu schicken, brauchen
wir auch nicht weniger als 10 Minuten dafür, denn Selfie ist nun mal Selfie und ob Kopf oder Gesicht, es muss nun mal gut aussehen.
Wahrscheinlich ist unser Gegenspieler dann eh schon fertig.
Der Detailfreund
Sollte man nicht mit dem Ultrarealist vergleichen. Der Detailfreund ist gerne genau. Genauigkeit scheint eines seiner Hobby zu sein,
denn er kennt sehr viele Ausdrücke und Adjektive, zu beschreiben was man mit dem jeweils anderem gerne machen möchte und manche davon muss
man erstmal googlen. Bevor er ihn, also textlich gesehen, reinsteckt wird ersteinmal auf fünfzig Arten beschrieben was und vorallem wie
er es mit unseren Brüsten macht. Nichts gegen nette Umschreibungen, aber bei sowas neige ich dann doch zum Einschlafen.

 

 

Das Murmeltier
„Ich bin so geil ich machs mir jetzt, du auch?“
„Ja“
„So bin gekommen. Du bist so klasse Babe“

 

 

Der Kuschler
Vor-und Nachspiel sind schön aber beim Sextexten dann doch eher schwierig umzusetzen. Lustigerweiße haben wir kein Problem damit zu beschreiben,
wie Ficken miteinander wäre, beim Kuscheln stockt dann aber der kreative Schreibgeist, oder warum sagt nie jemand „Ich würde jetzt
gerne ganz hart mit dir Kuscheln und dich super im Arm halten bis du nicht mehr kannst.“ Die Lust stagniert spätestens, wenn
ein *An dich schmieg* oder *Kuschel* kommt. Orgasmusverhinderer par excellence.

 

 

Der 50 Shades Fanboy
Die Unterhaltung startet locker, die Stimmung wird geiler.
Dann kommt eine 70-zeilige Geschichte, die er natürlich ganz spontan von seinem Kopf in das Kommunikationsprogramm eingetippt hat
(kleiner Typ, beim Sexgeschichtencopy & paste vielleicht auch die Namen ändern). Der Typ hat wohl zuviel 50 Shades Gras geraucht denn
er redet von Dominanz, Unterwerfung und Atemkotrollspielchen, allerdings ist ihm anzumerken das er davon nur wenig Ahnung besitzt.
Er schreibt Dinge wie „Ich versohl dir den Arsch“, ergänzt sie dann aber „aber nicht zu fest“. Im Endeffekt ist dies nur eines: Witzig

 
Der Weirdo
Oh, über diesen Typus könnt ich so viel schreiben. Man ist schön dabei, schon erregt, und dann kommt der Hammer.
Die Todespritze der Erotik. Harmlos sind im Vergleich hier noch Aussagen wie „Ich suche mir jetzt etwas, wie meinen Deo Roll-on,
und stecke mir es in meinen Arsch.“ Der Weirdo bringt Sätze auf den Schirm, die einen sofort in Fötusstellung auf den Boden versinken lassen,
wir unsere Existenz anzweifeln und die betreffende Person sofort blocken. „Ich lecke deine Füße, dann ziehe ich mit meinem Mund dein Höschen
aus, ziehe es mir auf den Kopf, nehme dich ran während du dabei deine Mutter anrufst“ können ein Beispiel für den Weirdo sein.

 

Übrigens gehe ich euch jetzt mit meinem Singledasein auch in den sozialen Netzwerken auf den Sack, was euch nicht stören sollte, mich zu kontaktieren, followen oder retweeten:

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Gute Nacht! Probiert nie Kirsch-Bananenglühwein!

ficki

 

 

 

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