Die Reinkarnasitions Reklamation

Mein Pony regt mich auf. Wäre ich zehn Jahre jünger würde ich sogar sagen, es fuckt mich richtig ab. Es kackt mich an. Fast soviel, wie Menschen die ihren emotionalen Gemütszustand in Fäkalsprache ausdrücken. Der Büschel Haare, der mir ins Gesicht ragt und den man auch nicht so einfach wegstecken kann, pisst mich an. Jetzt mal ehrlich, wer redet denn heute noch so? Und warum tut man das? Ich will nicht das mich irgendetwas ankackt. Was allerdings geduldet wird ist ankotzen. Ich selbst habe auch schonmal jemanden angekotzt. Sprichwörtlich bestimmt schon öfters andere aber auch bildlich. Tut mir heute immernoch leid um die Sandalen C., ich esse auch bestimmt kein Softeis mehr vor einer Jahrmarktsimulatorfahrt.

Heute ist Heilligabend. Oder war. Oder was auch immer. Während andere Singles sich schon vor den typischen Fragen der Angehörigen nach Kinder, Freund und Haus fürchten, seh ich die positiven Seiten daran: Man entgeht dem Spießrutenlauf von Schwiegereltern und deren ultrapraktischen Duschgelsets, es gibt keine Diskussionen wer säuft und wer fährt und man hat ein Raclettepfännchen mehr zur Verfügung, was einem einen ungehörigen Vorsprung im Überbackungsmanagemet verleiht.

Zwar lieg ich nun alleine im Bett und kämpfe mit meiner Bill-Kaulitz-Gedächtnissträhne und mein Heiligabend war auch schonmal schöner, aber auf meinem Bildschirm flimmert die Heinz Becker Weihnachtsfolge und Tja, was willste sagen, wer hätte im Oktober denn gedacht das wir jetzt schon wieder Weihnachten feiern.

Wenn man in einer Kanalisation als Ratte wiedergeboren wird und sich darüber  beschweren möchte, ist das das dann eine Kanalisations Reinkarnations Reklamation?

Übrigens war es das jetzt mit Männern. Ich werde sie ab sofort ausblenden. Ich werde objektophil. Ab sofort reibe ich mich an Gebäuden und Sex and the Ficki wird zum Architekturblog. Der nächste Post handelt dann von dänischem Säulendesign.

Da dieser Eintrag irgendwie keine Richtung annimmt, überlege ich ob es noch s seltsame Gedankengänge gibt, die man mal loswerden könnte aber nie die richtige Plattform dazu hatte.

Eigentlich wollte ich einen Beitrag schreiben über gute Vorsätze im neuen Jahr und das einer von meinen ist, produktiver zu sein. War dann aber zu faul. Auch Sport sollte im neuen Jahr nicht zu kurz kommen, denn bis jetzt sprinte ich nur zum Nachttisch wenn auf meinem Handy die Anzeige kommt „Akku leer. Ihr Handy schaltet sich in 30 Sekunden automatisch ab.“ Kennt ihr übrigens diese Vosatzverweigerer? Diese Unmenschen, die sagen sie brauchen keinen Jahreswechsel um sich etwas vorzunehmen? Aber wenn ich sage ich habe keine Vosätze, dann ist das doch auch ein Vorsatz.

Kennt ihr Snapchat? Was ein Scheiß! Ich bin definitiv zu alt dafür, denn ich habe geschlagene zwanzig Minuten gebraucht um herauszufinden wie ich eine Hundeschnautze in mein Gesicht bekomme. Gelöscht habe ich die App dann, nachdem ein Schwanzbild aus der Nachbarschaft kam. Ein richtiger Christbaumständer.

Abschließen möchte ich diesen Eintrag mit dem Tipp, nicht zu bloggen wenn man eine Flasche Sekt gekippt hat und dem weisesten Satz, den ich in meinem Leben hörte. Ich hörte ihn mit 18 in der Berufsschule von einem Mitschüler, der eigentlich satt war und gefragt wurde, ob er was vom Burgerbrater unseren Vertrauens mitgebracht haben möchte:“Ein Cheeseburger geht immer“.

In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern ein schönes Fest und schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt bitte so scheiße wie ihr seid. Ich liebe euch ein bisschen.

P.S. Michael, du hast den Farbfilm vergessen.

ficki

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Wahrheit oder Fiktion: Mädelsabendedition

Manchmal fügt sich das Schicksal so glücklich, dass ein Wesen mit Menstruationshintergrund Räumlichkeiten zur Verfügung hat und diese nutzt um einen Abend nur mit Gleichgeschlechtlichen zu Vebringen: Der Mädelsabend ist geboren.

Findet das Event am Sonnabend statt, flattert zumeist eine Einladung, die auf dem guten französischem Briefpapier sorgsam von Hand festgehalten wurde, gegen Mitte der Woche in unsere Hände. Extra zusagen ist nicht nötig, denn alle arbeiten in perfekten Jobs ohne Schichten und haben ohnehin noch nichts vor. Samstagsabends steht dann eine Gruppe von Frauen vor der Tür der Ausrichterin, die eine Hälfte trägt rosa Negligees und die andere nur Push Up BHs  und die farblich passenden Stringtangas. Der ganze Abend findet sowieso nur auf einem weißem Himmelbett statt, welches mit hunderten von Dekokissen ausgestattet ist, die man selbstverständlich für die obligatorische Kissenschlacht braucht. Federn fliegern in Zeitlupe durch die Luft und laut kichernden Fraungesang untermalt das  ganze Szenario. Champagner fließt in Strömen und auch kleine kalorienfreie Cupcakes und Sushi wird in Hülle und Fülle gereicht und verzehrt. Nachdem sich alle gegeinseitig Zöpfe in die Schamhaare flechteten und jeder an der anderen austestete ob vaginale oder klitorale Orgasmen besser sind, schlafen alle Arm in Arm zusammen ein und kleine niedliche Hundewelpen schlafen am Bettfuß.

Die Straße runter findet am gleichen Abend auch einen Frauenabend statt. Nach intensiver fünfwöchiger Whatsapp-Planung, bei der erst der Veranstaltungsort geändert wurde, in letzter Minute aber doch wieder ins ursprüngliche Haus verlegt wurde und die Hälfte kurzfristig absagte, kann dem Abend eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Der Dresscode wurde voher schon akribisch besprochen: „Lässig in Jogginghosen.“ Da die meisten Jogginghosen, die man besitzt, zu lässig sind (verwaschen, zu eng, löchrig, dreckig, mit Sperma drauf) und man so eher nicht von anderen gesehen werden möchte, fährt man zum Textildiscounter seines Vertrauens und schafft sich eine gute „Ausgehjogginghose“ an. Mit dieser im Gepäck (Auf keinen Fall vorher anziehen, man muss ja schließlich noch vom Auto zur Haustür) macht man sich auf den Weg zur Gastgeberin. Drei Minuten vor Erreichen der Behausung schreibt man, man seie gleich da und wiederholt dies sobald man vor der Haustür steht, ehe man doch klingelt.  In der Regel sind die guten Plätze auf der Couch dann schon belegt und man darf auf einem herrlich unbequemen Esszimmerstuhl oder auf dem Boden Platz nehmen. Kurz darauf dramatische Szenen: „Ist es okay, wenn ich den BH ausziehe?“, tönt die erste. Einstimmig werden Ösen gelöst und doppelläufige Schneeballschleudern durch  Ärmel gezogen und in der Handtasche verstaut. Es wird einen superedelen Sekt kredenzt, aber Eine ist immer dabei, die „nur ganz Süßen“ mag und deswegen zufällig eine Flasche von Aldis prickelstem Hugo mit sich trägt. Bei der Filmauswahl zerbrechen fast Freundschaften, denn eine der Gästinnen kennt den Film eh schon, eine andere mag den Schauspieler nicht und die dritte hasst das Genre. Hier ist übrigens egal, welches. Aber nun muss was zu Futtern her. Was soll der Lieferservice bringen? Döner scheint doof, denn selbstverständlich  ist ein Weib dabei, das gestern schon einen hatte. Asiatisch geht auch nicht, denn genau von diesem Restaurant hatte Person A schon einmal Durchfall, auch wenn es vor 3 Jahren war und der Besitzer nun ein anderer ist. Man hatt ja so seine Prinzpien.  Sowieso ist immer eine Alte dabei, die gerade Diät macht und sich deswegen nur einen Salat mit Hähnchenstreifen gönnt . Während der Wartezeit wird akribisch ausgerechnet, wer was zu Zahlen hat und der Person, die die Haustür öffnet, in die Hand gedrückt. Das Essen kommt, wobei ein  Mädel entweder komplett vergessen wird oder ein falsches Gericht bekommt. Nach dem Essen, wenn die Bäuche voll sind müssen weitere Verhaltenregeln geklärt werden: „Stört es euch eigentlich, wenn ich rülpse?“. Einstimmig wird für die Befreiung diverser Verdauungsgase gestimmt und da Luft Luft ist, lässt das Pupsen auch nicht mehr lange auf sich warten. Nach anfänglichen geschockten Gesichtern wird letzendlich ein Wettbewerb daraus: Bewerungskriterien sind Geruch, Ton und Lautstärke. Mittlerweile frißt die Diätende sich durch alle Chips- und Gummibärchentüten, eine ist halb am Einschlafen, Person A hängt den ganzen Abend eigentlich nur am Handy und die Sektverweigerin hat ihre Mahlzeit mit der ganzen Flasche heruntergespült und ist angeheitert. Der letzte Film ist noch nicht zu Ende geschaut, als die Gastgeberin erste Aufräumanstalten macht. Wie von Zauberhand sind die Hosen wieder gewechselt und die Melonhalter an der für sie vorhergesehenen Stelle. Hinterlassen wird nur eine große Staubwolke gepaart aus Joghurtgums und Cashewresten.

 

Aufgabe für Sie: Ordnen Sie den Erfahrungsberichten die richtigen Wörter „Wahrheit“ und „Fiktion“ zu.

ficki

Sextextmania und seine Einwohner

 
Es sollte nun eine lange Einleitung folgen, aufgrund diverser Glühweinexzessen gester Abend (Sorry für diverse Whatsapp Belästigungen
gestern) sparen wir uns das und kommen schnell zum Hauptthema. Sextexten! Jeder macht es, die wenigsten geben es zu. Da meine Kategorisierungen
meistguten Anklang fanden, sitze ich hier nun mit meinem Konterhugo und stelle euch hiermit die mir bisher bekannten Sextexttypen vor.
Wenn ihr Ergänzungen habt, haut die gerne in die Kommentare.

Achtung, Eltern. Es wird explizit.

Der Ultrarealist:
Man kennt das. Es geht los, es fängt an zu knistern im Whatsappfenster und die Neugierde und die Lust siegt und Kopfkino das erst ab
22:00 Uhr gesendet werden darf, erreicht in abgetippter Form die Schreibapp. Nicht so mit dem Ultrarealist. Da müssen erst Ort
„Ich wohne bei meinen Eltern, wo treffen wir uns dann?“ und andere Feinheiten abgestimmt werden „Mit Kondom? Wer bringt die mit?“.
Ein „Egal, ist nicht wichtig jetzt“ ignoriert er gekonnt und bohrt weiter nach Feinheiten, die unsere Lust eher in den Keller beförden
und die Nippel nach innen wachsen lassen.
Der Schüchterne
Er hat Lust, er würde ja gerne, aber wie nur. Er traut sich nicht so wirklich die Dinge beim Namen zu nennen und holt weit aus.
Sehr weit. Wo bei anderen das Sexting bei „Wir sind zusammen auf der Couch“ anfängt, macht man mit ihm erst einen herbstlichen
Waldspaziergang, wärmt sich zu Hause mit einer heißen Schokolade wieder auf und geht dann ins Bett (selbstverständlich angezogen).
Dann dauert es nochmal tausend Zeilen, bis man von ihm dann endlich virtuell aufm Bildschirm von hinten hart durchgevögelt wird.
Der Visualist
Verspielte Wortschöpfungen sollte man bei dem Visualist nicht verlangen. Kaum angefangen ihn anzugeilen, wird man mit Bildern und Videos
bombadiert. Das beste Stück aus allen Blickwinkeln, verschiedene Belichtungen, mit Filter, ohne Filter, vorm Orgasmus, danach, dabei.
An Bildmaterial mangelt es dieser Person gewiss nicht, so strapaziert sie unseren Speicher und unsere Nerven, denn den gleichen
Penis in verschiedenen Positionen zu sehen und das ganze mit Ausdrücken wie „Oh ja Baby“ oder „Ja gleich“ zu garnieren ist nur semigeil. Im Gegenzug
verlang er dan auch von uns Bilder und wenn wir zufäliggerweiße grade rasiert sind und uns durchringen ihm etwas zu schicken, brauchen
wir auch nicht weniger als 10 Minuten dafür, denn Selfie ist nun mal Selfie und ob Kopf oder Gesicht, es muss nun mal gut aussehen.
Wahrscheinlich ist unser Gegenspieler dann eh schon fertig.
Der Detailfreund
Sollte man nicht mit dem Ultrarealist vergleichen. Der Detailfreund ist gerne genau. Genauigkeit scheint eines seiner Hobby zu sein,
denn er kennt sehr viele Ausdrücke und Adjektive, zu beschreiben was man mit dem jeweils anderem gerne machen möchte und manche davon muss
man erstmal googlen. Bevor er ihn, also textlich gesehen, reinsteckt wird ersteinmal auf fünfzig Arten beschrieben was und vorallem wie
er es mit unseren Brüsten macht. Nichts gegen nette Umschreibungen, aber bei sowas neige ich dann doch zum Einschlafen.

 

 

Das Murmeltier
„Ich bin so geil ich machs mir jetzt, du auch?“
„Ja“
„So bin gekommen. Du bist so klasse Babe“

 

 

Der Kuschler
Vor-und Nachspiel sind schön aber beim Sextexten dann doch eher schwierig umzusetzen. Lustigerweiße haben wir kein Problem damit zu beschreiben,
wie Ficken miteinander wäre, beim Kuscheln stockt dann aber der kreative Schreibgeist, oder warum sagt nie jemand „Ich würde jetzt
gerne ganz hart mit dir Kuscheln und dich super im Arm halten bis du nicht mehr kannst.“ Die Lust stagniert spätestens, wenn
ein *An dich schmieg* oder *Kuschel* kommt. Orgasmusverhinderer par excellence.

 

 

Der 50 Shades Fanboy
Die Unterhaltung startet locker, die Stimmung wird geiler.
Dann kommt eine 70-zeilige Geschichte, die er natürlich ganz spontan von seinem Kopf in das Kommunikationsprogramm eingetippt hat
(kleiner Typ, beim Sexgeschichtencopy & paste vielleicht auch die Namen ändern). Der Typ hat wohl zuviel 50 Shades Gras geraucht denn
er redet von Dominanz, Unterwerfung und Atemkotrollspielchen, allerdings ist ihm anzumerken das er davon nur wenig Ahnung besitzt.
Er schreibt Dinge wie „Ich versohl dir den Arsch“, ergänzt sie dann aber „aber nicht zu fest“. Im Endeffekt ist dies nur eines: Witzig

 
Der Weirdo
Oh, über diesen Typus könnt ich so viel schreiben. Man ist schön dabei, schon erregt, und dann kommt der Hammer.
Die Todespritze der Erotik. Harmlos sind im Vergleich hier noch Aussagen wie „Ich suche mir jetzt etwas, wie meinen Deo Roll-on,
und stecke mir es in meinen Arsch.“ Der Weirdo bringt Sätze auf den Schirm, die einen sofort in Fötusstellung auf den Boden versinken lassen,
wir unsere Existenz anzweifeln und die betreffende Person sofort blocken. „Ich lecke deine Füße, dann ziehe ich mit meinem Mund dein Höschen
aus, ziehe es mir auf den Kopf, nehme dich ran während du dabei deine Mutter anrufst“ können ein Beispiel für den Weirdo sein.

 

Übrigens gehe ich euch jetzt mit meinem Singledasein auch in den sozialen Netzwerken auf den Sack, was euch nicht stören sollte, mich zu kontaktieren, followen oder retweeten:

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Gute Nacht! Probiert nie Kirsch-Bananenglühwein!

ficki

 

 

 

Single all the way

Das klare Piepsen erhöht meinen Puls schlagartig. Der Thrill des Sounds, welches der Kassenbondrucker bei jeder Bewegung der Kassiererin
von sich gibt, schießt direkt in meine Schweißdrüßen und produziert kaltes Paniksekret auf meiner Stirn.

Wir schauen uns in die Augen, zwar steht eine wildgewordene Horde mit Fakeln und Heugabeln hinter uns, aber ich kann dennoch den
Soundtrack von „The Good, the Bad and the Ugly“ in der Luft riechen. Es fliegen ein paar Heuballen über das Warenband und dieses Weibstück in der
Einzelhandelsweste beginnt, mein Gejagtes zum Gesammelten umzuwandeln. Ich muss mich hurtig für zwischen dem Wurf- oder Stopfsystem
entscheiden. Mein Mund hält die eigens mitgebrachte Kunststofftüte offen, während meine Rechte Hand das Sammelsurium an
Haushaltswaren und Fressalien einräumt und ich mit dem linken Ende meiner Extremität versuche, das erfolderliche Geld aus der
Brieftasche zu greifen. Mir fällt ein, dass ich mit Karte zahlen muss. Spotende, verachtende Blicke der Meute hinter mir.
In mir kommt der Drang auf, wegzurennen. Ich werde nach gültigen Ausweisdokumenten gefragt, da sich ein weihnachtliches Backwerk mit Spiritus
sich unter meinen ausgewählten schmakofatischen Speisen befindet. Das Gesichtsgulasch hinter mir knallt einen Marzipanedelstollen auf das
nicht ganz so hygienische Band. Bäh, Stollen, das ist eine Perversion in Form eines Backwerkes von einem psychotischem Bäcker.
Erschöpft rolle ich mein Produktvehikel zu meinem Personenvehikel, räume den Sack in den Kofferaum und beiße aus Frust in den runden
Käsekuchen, den ich gerade erstanden habe. Jetzt erstmal einen Dönerteller.

Ich, Single, 23, an der Discounterkasse in der Weihnachtszeit.

 

ficki

Die Grundschwanzdiskussion

Ja, es geht wieder um den besten Freund des Mannes. Sonntags ist ab jetzt Plumppostingtag. Aber viel mehr gehts heute um die Diskussion darüber.
Es ist Sonntagabend, ich kämpfe mich durch Datingapps und Singlegruppen durch Facebook, als mir ein Fragethread ins Auge springt:

„Mädels, ist es wichtig, das er gut bestückt ist und falls nicht, kann er das mit Technik wegmachen?“

Die ersten 10 Antworten kommen von Männern. Fassunglosigkeit, wie man so eine Frage denn stellen könne. Das Treue und Ehrlichkeit
doch viel wichtiger seien als Penisumfang- und Länge. Da fällt einem spontan nur das getroffene-Hunde-bellen Sprichwort ein und das,
obwohl ich mir sonst keine Sprichwörter merken kann, was ist echt zum Mäuse fisten ist.

Es wird sich also über ein Mädchen echauffiert, welches eine ganz normale Diskussion anregt.
Einige Frauen trauen sich dann doch noch und antworten, dass schon eine gewisse Grundgröße vorhanden sein sollte.
Es folgt ein weiterer Shitstorm der Männer.
Wieso ist es dürfen Frauen nicht sagen, das sie auf großes Gehäge stehen, während Männer schon seit Jahrzehnten rumprollen dürfen,
wie geil doch große Titten sind? Ich bin wahrlich keine Emanze, nein eher stehe auf leichtes Machogehabe, aber etwas unfair kommt mir
diese ganze Kiste doch schon vor.

So zieren dickbrüstige Frauen seit Jahren die Titel diverser Männermagazine und dominieren das „sexy Frauenbild“, aber Frauen sind
herzlos und oberflächlich wenn sie sich über mangelnde Zentimeter beklagen. Eine Sage erzählte einst, die Technik würde es schon richten.
Ein Spruch für Frauen existiert so leider nicht und Gegendarstellungen gut bestückter Vertreter der männlichen Rasse beteuern,
dies sei eine Erfindung deren, wo der Kleinwuchs in der Hose zuschlug.

Empfindungen und Geschmäcker (bei den Geschlechtsteilen sogar doppelt!) sind Unterschiedlich sowie die Meinungen darüber und man
muss nicht mit allen konform sein, dennoch sollte man andere Ansichten respektieren und auf keinen Fall die Geschlechterkarte ausspielen.

ficki