Eine Ode an das Schwanzbild

Na, alles fit im Schritt? Eine Frage die Frauen ihrem gegenüber gar nicht stellen müssen,
denn zu oft bekommt man unfreiwilligerweiße, boom, eine Vollbildaufnahme des beste Stückes unseres Schreibpartners geschickt.
Da öffnet man ganz unschuldig seine Nachrichten und ER/ES springt einem entgegen.

Liebe Männer, das ist okay das ihr solche Aufnahmen macht. Schräg von unten sieht er nun mal monströß aus,
ja das ist ein vorteilhafter Winkel für euren Freund.
Auch kann man die verschiedenen Bildertypen, sofern man wie ich nichts anderes in seinem Leben gerade zutun hat, Kategorisieren:

Die Ultranahaufnahme: Man sieht eigentlich nur rosa und Haut, vielleicht noch irgendwas ekliges feuchtes, eventuell noch ein paar aber Härchen auf gar keinen Fall ist ein kompletter Umriss des männlichen Geschlechtes zu sehen.
Tu das nicht, denn dadurch denkt man doch automatisch du hast was zu verbergen, oder in diesem Fall optisch zu vergrößern.

Der Traurige oder auch Halbständer: Er versucht alle Kraft aufzubringen, aber er schaft es nicht. Trotz Bluteinfuhr hängt er da so rum.
Depressiv lässt er das Köpfchen nach unten hängen und man hat sogar ein bisschen Mitleid mit ihm, wäre da nicht die Tatsache, das er auf
einem Bild ist, würde man ihn glatt streicheln wollen.

Die Jogginghosensilhouette: Erstmal, ein großes Kompliment an dich! Du bist toll! Du zeigst deine Erregung aber ohne blank zu ziehen. Die Jogginghosesilhoutte befindet sich meistens auf der Couch, ganz selten im Bett, meist ein Fernseher im Hintergrund. Der Fokus des Bildes ist auf eine graue- oder olivgrüne Jogginghose gerichtet, am besten noch mit 2 Bändel die um einen grooooßen Hügel, der diese Hose ausbeult, baumeln. Auch wenn diese Art oft von den eher Schüchternen kommt, ist sie mein Favorit, denn sie ist lange nicht so aufdringlich wie die anderen Bilder.

Der Blitzer: Ein Selfie, geschossen im liegen oder stehen. Fokus liegt auf dem Gesicht oder „Body“ und man sieht einen Ansatz oder sogar die
Spitze davon rausblitzen. Ein „Huch“ zählt hier übrigens nicht, denn wir wissen genau was ihr damit bezwecken wollt.

Das Eklige: Uhhhhhh, man möchte sich am liebsten die Augen danach waschen: Unrasiert, ungewaschen, ziemlich klein (Natürlich sind kleinere
Piepmänner nicht gleich eklig, aber fotogen immerhin auch nicht). Googlet man „Abturn“, findet man genau solche Bilder.
Fragt uns doch wenigstens ob wir sowas haben möchten, denn was Frauen
mit euren Schwanzbilder machen, die unfreiwillig kommen, das wollt ihr doch gar nicht wissen. Denn es gibt eine breite
Palette an Möglichkeiten für uns:

1) Wir erstellen eine Schwanzbildgalerie, sobald wir eine beachtliche Sammlung haben spielen wir mit unseren Freundinnen
Schwanzbildquartett, Kategorien sind: Dicke, Länge, Haare und Biegung.

2) Nervst du uns und schickst du ein Bild davon was deine Hose so ausbeult, schicken wir eins zurück, mit den
Worten „Ich fass mich jetzt auch da unten an.“ Konversation beendet.

3) Bei Mädelsabenden machen wir nicht nur in federleichten Satinbabydolls Kissenschlachten und flechten und Zöpfe in die Schamhaare,
nein wir werfen diese auch mit einem Beamer an die Wand und spielen „Rate zu wem er gehört“. Wer am meisten die richtigen Kerle zu den
Penisen zugeordnet hat, gewinnt das letzte Stückchen Brownie im Ben & Jerrys Eimer.
Selbst wenn die gepflegt und gut geschossen sind, finde ich Schwanzbilder unnötig.
Es verliert doch den Reiz wenn man schon weis was auf einen zukommt. Klar kann es bei manchen auch die Rettung sein,
aber ich lasse mich beim Fummeln und Auspacken lieber überraschen, was da auf mich zu (Achtung, Wortspiel!) kommt.

 

ficki

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